Viele in unseren Gemeinden fragen, in welcher Zeit wir leben, was heute „dran“ ist, woran es liegt, dass wir nicht in der Weise wachsen, wie man es aus anderen Bereichen hört. Wann sind wir eine missionarisch glaubwürdige Gemeinde? Was müsste man tun? Viele fragen aber auch nach innerem Wachstum, nach dem geistlichen Zustand unserer Gemeinden – und mancher denkt auch über sich selbst nach. – Der vermeintlich ausbleibende missionarische Erfolg führt zu mancher Selbstbetrachtung und zum Teil auch zu Spannungen und gegenseitiger Kritik.

Seit längerer Zeit bewegt Martin Knoll die Frage, ob die eindeutige Beantwortung all der Themen und Vorstellungen, wie „die reine Lehre“ sein müsste, tatsächlich den inneren Frieden bei Gläubigen und in Gemeinde nach sich zieht. Die Bibel zeigt uns, dass „die reine Lehre“ die Einheit der Gemeinde nicht herstellt (siehe die Pharisäer und Schriftgelehrten – zu denen Jesus sagt: Ihre Lehre ist gut [Matthäus 23,3], aber durch ihr Leben verschließen sie das Himmelreich für Andere [Matthäus 23,13]). Die Bibel zeigt jedoch den Grund aller Lehre: Jesus Christus. So gehen die nachfolgenden Gedanken der Frage nach, inwieweit die größte Herausforderung unserer Gemeinden heute darin besteht, versöhnt miteinander zu leben und letztlich so missionarisch glaubwürdige Gemeinde Jesu Christi zu sein.
Reiner Maria Rilke schrieb einem jungen Dichterkollegen: „Liebhaben von Mensch zu Mensch – das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung – die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.“

Predigt „Alles ertragen?“ – Römer 12,18
Gemeinsames Mittagessen als Potluck
Referat 1 „Jedem zuhören?“ – Hesekiel 34,12
Referat 2 „Zählt nur die Liebe?“ – 1. Korinther 13
Mit anschließender Diskussion/Aussprache
Martin KnollÜber den Referenten
Martin Knoll ist 1963 in Quedlinburg (Ostdeutschland) geboren. Er beendete 1984 seine Berufsausbildung zum Orthopädie-Techniker. Ein Jahr später folgte das Abitur.
Anschließend studierte er an der Theologischen Hochschule Friedensau, wo er 1989 sein Theologie-Studium abschloss. Als Prediger war er in den Bezirken Rostock und Wismar von 1989 bis 1995 tätig. Von 1994 bis 2001 war er Sekretär und Jugendabteilungsleiter in der Hansa-Vereinigung und von 2000 bis 2011 Jugendabteilungsleiter im Norddeutschen Verband. 2010 gründete er den Fachbeirat gegen sexuelle Gewalt. Seit 2011 ist er Vorsteher der Vereinigung Nordrhein-Westfalen.
Martin Knoll ist verheiratet seit 1989 mit Sabine; gemeinsam haben sie drei Töchter. Musikalisch interessiert er sich vorwiegend für Mendelssohn, Bach und Händel – aber auch Xavier Naidoo, Max Raabe usw. Er selbst spielt Klavier und Orgel.

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